9 L L1 N PE Die ORDI-II Familie zeigt exemplarisch, wie intuitiv dieses Prinzip umgesetzt wird. An den relevanten Eintrittspunkten eines Weges – etwa am Anfang, einem Abzweig oder am Ende – werden Sensorleuchten als Primary eingesetzt. Sie erfassen Bewegung in ihrem Bereich und steuern über die geschaltete Phase L1 alle Replica-Leuchten, die zwischen diesen Sensorpunkten angeordnet sind. Replica-Leuchten reagieren dadurch einheitlich, unabhängig davon, aus welcher Richtung der Weg betreten wird. L1 dient ausschließlich als Ausgangssignal, das sequenziell durch die Leuchtenkette geführt wird und nicht zur Versorgung weiterer Sensorleuchten genutzt werden darf. Entsprechend benötigt die letzte Sensorleuchte im System eine eigene Versorgung über L, N und PE. Dabei darf der Sensor nur bis zur einer definierten maximalen Anschlussleistung belastet werden. Primary-Leuchten steuern somit ausschließlich ihre nachgelagerten Replicas – nicht jedoch andere Sensorleuchten. Dieses Prinzip eignet sich ideal für Wegestrukturen mit mehreren Eintrittspunkten, wie etwa T-Kreuzungen oder umlaufende Wege. Das Licht folgt dem tatsächlichen Bewegungsfluss und bildet ein homogenes, energieeffizientes Leitsystem, das ohne zusätzliche Infrastruktur auskommt und Installations- betrieben eine robuste, fehlersichere Lösung bietet. Ohne Sensor (Replica) Ohne Sensor (Replica) Mit Sensor (Primary) Mit Sensor (Primary) DER AUSSENRAUM IM WANDEL
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